27. Oktober 2020

14 Sales Trigger für mehr Erfolg im Vertriebsgespräch

Hast Du schon einmal von dem Begriff Sales Trigger gehört? Weißt Du, um was es sich dabei konkret handelt? Falls nein: Dieser Artikel bringt Licht ins Dunkle. Sales Trigger sind nämlich viel zu praktisch, als dass Du – gerade, wenn Du im B2B-Vertrieb tätig bist – nichts von ihnen weißt und sie nicht benutzt. Wir zeigen Dir nicht nur, was Sales Trigger sind und können, sondern auch, welche Vorteile Du mit dem Einsatz von Sales Trigger hast! Los geht’s! 

Was ist überhaupt ein Sales Trigger? 

 Ein Sales Trigger ist grob gesagt ein Ereignis bei einem (Ziel-)Unternehmen, dass für Dich im Sales eine Verkaufschance darstellt. Angenommen, Du verkaufst Büroeinrichtung. Dann ist jede Büroneueröffnung für Dich der Sales Trigger schlecht hin, um mit diesen Unternehmen in Kontakt zu treten, oder nicht? 

 

Sales Trigger entstehen auf der Grundlage sogenannter Trigger Events. Ein Trigger Event ist dieses eine Ereignis im Unternehmen, das wir schon angesprochen haben – das kann aus Unternehmenssicht sowohl positiv als auch negativ sein. Zum Beispiel kann die internationale Expansion einer Firma ebenso ein Trigger Event sein wie etwa der Abbau von Arbeitsplätzen aufgrund sinkender Einnahmen. 

 

Der Begriff Sales Trigger ist somit relativ selbsterklärend: Es geht dabei darum, ein Trigger Event als Aufhänger für die Kontaktaufnahme mit einem potenziellen Kunden zu verwenden.  

 

Auf der einen Seite können Sales Trigger eine für Dich Möglichkeit darstellen, um völlig neue Personen oder Unternehmen anzusprechen. Auf der anderen Seite eignen sich Sales Trigger auch als Erinnerung, Deine bestehenden Kundenbeziehungen intensiver zu pflegen und beispielsweise einem Bestandskunden zu einem Jubiläum oder der Eröffnung eines neuen Standorts zu gratulieren. 

Wie Sales Trigger Deine Vertriebsstrategie ankurbeln

Du kennst das bestimmt: Dein Vertriebserfolg im B2B ist immer von einer Vielzahl unterschiedlichster Faktoren abhängig. Neben individuellen Fähigkeiten innerhalb Deines Vertriebsteams im Kundenkontakt, entscheidet auch die richtige Verkaufsstrategie. Das beste Produkt, perfektes Marketing und ausgeklügelte Werbung haben jedoch wenig Chancen auf Erfolg, wenn bei Deinem potenziellen Kunden kein Bedarf vorhanden ist. Im Gegensatz zum B2C, gelingt es im B2B nur sehr begrenzt, einen Bedarf zu erzeugen. 

 

Geschäftskunden handeln deutlich rationaler und lassen weniger gut durch emotionale Werbung motivieren – wenngleich wir dennoch immer auch Menschen ansprechen, selbst im B2B! Dennoch ist das richtige Timing im B2B-Vertrieb von zentraler Bedeutung. Das gilt sowohl für spezialisierte Produkte und Dienstleistungen, die nur unter besonderen Bedingungen angeschafft werden und meist mit höheren Investitionen verbunden sind, als auch für Angebote des regelmäßigen Bedarfs. Hier gibt es oft auch eine Vielzahl an Wettbewerbern, die ihr Produkt in vergleichbarer Qualität und zu ähnlichen Konditionen anbieten. 

 

Einfach ausgedrückt: Wenn Du als Anbieter mit Deinem Angebot zur richtigen Zeit, mit dem richtigen Gesprächs-Opener und den richtigen Verkaufsargumenten bei einem potenziellen Kunden vorstellig wirst, hast Du die besten Chancen auf einen Abschluss.  

 

Und genau diese optimalen Voraussetzungen liefern Dir Sales Trigger! 

5 Vorteile von Sales Trigger auf einen Blick 

Wir haben die Vorteile, die Dir durch den Einsatz von Sales Trigger entstehen ja bereits angedeutet. Dennoch wollen wir das kurz für Dich zusammenfassen: 

Vorteil 1: Der richtige und individuelle Gesprächseinstieg

Der wohl coolste Vorteil durch Sales Trigger ist, dass sie Dir den passenden Gesprächseinstieg liefern. Angenommen Du arbeitest als Personalvermittler und siehst mithilfe eines Sales Trigger, dass ein Unternehmen zahlreiche Stellen besetzen will – oder dass einige Stellen schon länger offen sind. Dank eines Sales Trigger wie „Stellenausschreibung“ kannst Du genau die Unternehmen finden, die Du proaktiv ansprechen und auf Deinen Service aufmerksam machen kannst. Im Gesprächseinstieg kannst Du dann genau auf diese neuen Stellen eingehen. Dein Gegenüber wird überrascht sein, wie flott und gründlich Du Deine Vorarbeit geleistet hast. 

Vorteil 2: Der richtige Zeitpunkt

Beim gleichen Beispiel siehst Du auch, dass der richtige Zeitpunkt ausschlaggebend für Deinen Erfolg ist. Was passiert, wenn Du beispielsweise ein Unternehmen ansprichst, dass gar keine Stellenangebote ausgeschrieben hat (und deshalb vermutlich keine neuen Kräfte sucht)? Im schlimmsten Fall wird Deine Zielfirma Dein Angebot als störend und unangemessen empfinden. Und das wäre ja das genaue Gegenteil von dem, was Du erreichen willst, oder? Mit Sales Trigger bist Du auf der sicheren Seite, dass gerade ein Trigger Event in einem Unternehmen ausgelöst wurde und Du in die Akquise gehen kannst. 

 

Angenommen eine Firma hat durch eine Expansion den Pain, Büroausstattung und Fachkräfte finden und Du kannst beides anbieten – dann ist genau dann der richtige Zeitpunkt für eine Ansprache, wenn diese Firma über ihre Expansion berichtet!

Vorteil 3: Up- und Crossselling-Potenziale

Auch Cross- und Upselling lassen sich mithilfe von Sales Trigger beschleunigen. Wie? Stell Dir vor, einem Deiner Bestandskunden wird ein Award verliehen. Dann ist das der perfekte Zeitpunkt, wieder in Kontakt zu treten und die Konversation über diese Awardverleihung loszutreten. Oder vielleicht erfährst Du von einer neuen Partnerschaft eines Kunden, einem erfolgreichen Abschluss des Geschäftsjahrs und und und.  

 

Alle positiven Sales Trigger bei einem Bestandskunden kannst Du dazu nutzen, Dich noch einmal proaktiv ins Gespräch zu bringen. Gerade dann, wenn der Sales Trigger positiv über die Finanzen Deines Kunden berichtet – mehr neue Stellen, mehr Neukunden dazugewonnen, erfolgreiches Geschäftsjahr etc – ist das die optimale Voraussetzung, um ins Up- und Crossselling zu gehen. 

Vorteil 4: Schneller als die Konkurrenz

„Mein Angebot ist so gut, ich muss nicht schneller sein als die Konkurrenz“ – denkst Du das wirklich? Wenn Du durch einen Sales Trigger alarmiert bei einem Unternehmen als Erster anfragst und Deine Dienste höflich bewirbst, wirst Du im Gedächtnis Deines Gegenübers verankert bleiben. Wenn er oder sie einen Need hat, der annährend in die Richtung Deines Angebots geht, wirst Du ihm oder ihr ins Gedächtnis kommt. 

 

Häufig haben Unternehmen auch gar nicht die Zeit oder Energie viele Anbieter zu vergleichen – es lohnt sich also doppelt für Dich, wenn Du dank Sales Trigger schnell bist und Dein Angebot gleich zu Beginn platzierst. So muss Dein Gegenüber gar nicht erst suchen und nimmt vielleicht dankend an.

Vorteil 5: In Deine Prozesse integrierbar

In den meisten Fällen sind Sales Trigger in Deine Prozesse integrierbar. Wenn Du zum Beispiel Deine Sales Trigger über ein Sales Intelligence Tool wie Echobot beziehst, kannst Du einen Alert als E-Mail direkt in Dein Postfach erhalten. Ode Du erkennst News und Sales Trigger zu Kunden und Prospects direkt in Dein CRM-System, für das Sales Intelligence-Tools wie Echobot eine Anbindung mitbringen.  

 

So musst Du Dich nirgendwo zusätzlich registrieren und an Sales Trigger denken – im Gegenteil: Sales Trigger denken an Dich! 

So interpretierst Du Sales Trigger zu Deinem Vorteil

Welche Sales Trigger für Dich als Anbieter im B2B von Bedeutung sind, hängt maßgeblich von der Art Deines Angebots ab. Die Aufgabe des B2B-Vertriebes besteht darin, zu erkennen, an welcher Stelle ein Bedarf entsteht, der mit dem eigenen Angebot bedient werden kann. 


Folgende Trigger-Events können mit Echobot erkannt werden:

Trigger Events im Überblick

1. Neueintragungen

Jährlich werden in Deutschland aktuell mehr als eine halbe Million neuer Unternehmen gegründet. Viele von ihnen beginnen buchstäblich bei Null – wäre es da nicht praktisch, wenn Du per Sales Trigger über eine solche Neueintragung Bescheid weißt? 

 

Bei Neueintragungen haben Unternehmen in der Regel einen gesteigerten Bedarf an Waren und Dienstleistungen unterschiedlichster Art, von der einfachen Büroeinrichtung bis hin zu hochspezialisierten Produktionseinrichtungen und damit verbundenen Dienstleistungen.  

 

Neugründungen sind deshalb für viele Anbieter im B2B einer der wichtigsten Sales Trigger. Angebote fallen hier häufig auf fruchtbaren Boden und müssen sich noch nicht gegen einen bereits etablierten Wettbewerber behaupten.  

 

Eine genaue Beobachtung von Neugründungen innerhalb der Zielkundenbranche gehört für Dich im B2B-Vertrieb deshalb quasi dazu.

2. Umzug

Dass Unternehmen umziehen, ist ein auf den ersten Blick alltägliches Ereignis. Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Die Verlegung eines Standorts aus logistischen Gründen kommt hierbei ebenso in Frage, wie erhöhter Raumbedarf aufgrund einer Ausweitung der Produktion oder der Vergrößerung der Belegschaft.  

 

Als Sales Trigger liefert die Nachricht über einen Umzug deshalb einerseits ein Grund, die genaueren Hintergründe zu analysieren, andererseits ist sie für sich genommen in vielen Fällen ein Ansatzpunkt für Dich, um im B2B-Sales in die Akquise zu starten

 

Ein Unternehmensumzug ist immer mit einem hohen Bedarf an Produkten und Dienstleistungen verbunden, vom eigentlichen Umzug bis hin zur Neuausstattung der IT-Infrastruktur und vielem mehr. 

3. Neubau

Auch die Ankündigung eines Neubaus birgt für Dich B2B-Vertrieb großes Potenzial für ein Neugeschäft. Neubauprojekte werden von Unternehmen meist bereits weit im Voraus angekündigt, oft schon vor Beginn der eigentlichen Planungsphase.  

 

Für den B2B-Vertrieb bietet sich so die Möglichkeit, schon vor dem sprichwörtlichen ersten Spatenstich aktiv zu werden und Produkte und Dienstleistungen zu allen Phasen eines solchen Projekts erfolgreich anzubieten. Bei Deinen Bestandskunden ergeben sich durch einen Neubau in vielen Fällen auch personelle Veränderungen. So können Zuständigkeiten sowohl auf Seiten des Kunden als auch seitens der eigenen Vertriebsabteilung wechseln.  

 

Damit bietet ein Neubau als Sales Trigger Dir immer eine gute Gelegenheit, bestehende Kontakte zu pflegen und so langfristig Umsatz zu generieren. 

4. Personelle Veränderungen

Sales Trigger sind nicht allein Signale für einen zu erwartenden Bedarf: Sie sind immer auch potenzielle Katalysatoren für den Vertrieb. Sie bieten Dir nicht nur einen geeigneten Aufhänger für eine Kontaktaufnahme, sondern sogar die Möglichkeit zur Reaktivierung totgeglaubter Kontakte.  

 

Nicht immer sind es rationale Gründe, wenn es letztlich nicht zu einem Abschluss kommt. Manchmal stimmt auch einfach die „Chemie“ zwischen Vertriebsmitarbeiter und Einkäufer im Unternehmen nicht. Oder der Verantwortliche im Unternehmen hat persönliche Präferenzen zugunsten eines Wettbewerbers. 

 

Wenn bei einem ehemaligen Prospect nun Dein vorheriger Ansprechpartner wechselt, hast Du eventuell die Chance mit dem oder der neuen Ansprechpartnerin eine neue Geschäftsbeziehung zu eröffnen. Vielleicht passt es ja dieses Mal!

5. Managementwechsel

Abhängig von der Größe eines Unternehmens und dem Investitionsvolumen, haben Vertriebsmitarbeiter zwar nicht unbedingt Kontakt zur Managementebene des Kunden, ein Managementwechsel kann jedoch in vielen Unternehmensbereichen grundlegende Veränderungen mit sich bringen, die auch für Dich im B2B-Vertrieb von Bedeutung sein können. 


So kann eine neue Geschäftsführung Veränderungen in der Unternehmensstrategie mit sich bringen und zum Beispiel Investitionsbereitschaft signalisieren – hier kannst Du mit Deinen Services noch einmal in den Vertrieb gehen und aufzeigen, welche Benefits Dein Gegenüber mit Dir erwarten kann. 

 

Auf jeden Fall macht es sich auf lange Sicht bezahlt, frühzeitig den Kontakt zu Entscheider*innen im Unternehmen herzustellen und zu pflegen. Dank Sales Trigger gelingt Dir das mühelos! 

6. Teamerweiterungen 

Grundsätzlich gilt: Wächst ein Unternehmen, wächst auch sein Bedarf an Produkten und externen Dienstleistungen. Das kannst Du Dir mit Sales Trigger zunutze machen! Ein sicheres Zeichen für Wachstum ist Personalzuwachs: Das Unternehmen beschäftigt mehr Menschen, entwickelt sich. Das kann aber ebenfalls auf eine Diversifikation, also die Erweiterung des Geschäfts auf neue Geschäftsbereiche hinweisen. Diese wiederum können zu einer starken Veränderung im Bedarf an externen Produkten und Dienstleistungen führen, auf die Du im B2B-Vertrieb entsprechend reagieren kannst.  

 

Als Sales Trigger signalisieren personelle Erweiterungen also für Dich die Möglichkeit, bereits bekannte Produkte erneut abzusetzen, durch Upselling veränderten Voraussetzungen anzupassen oder aber bisher für einzelne Angebote nicht als Teil der Zielgruppe definierte Unternehmen in die zugehörigen Vertriebsaktivitäten einzubeziehen. 

7. Stellenangebote

Stellenangebote sind ebenfalls wichtige Sales Trigger, die Dir direkt und indirekt relevante Informationen zu einem Unternehmen liefern. Ein Stellenangebot, zum Beispiel für die Position eines Einkäufers, informiert Dich über einen möglicherweise bevorstehenden Wechsel eines direkten Ansprechpartners und liefert somit Gelegenheit für die Planung einer erneuten Ansprache.  

 

Andererseits kann schon das Stellenangebot als solches einen Hinweis auf einen Bedarf signalisieren. Für Personaldienstleister bietet es zum Beispiel einen Anknüpfungspunkt, geeignete Dienstleistungen vorzustellen und anzubieten!  

8. Messebesuche

Messen bieten Dir die Gelegenheit, eine große Zahl von Zielkunden, mit minimalem logistischem Aufwand, persönlich zu kontaktieren. Die Information über die Messeteilnahme ist deshalb ein wichtiger Sales Trigger, der Dir im B2B-Vertrieb im Vorfeld Gelegenheit bietet, Dich intensiv auf zu erwartende Kontakte vorzubereiten und schon im Vorfeld Termine zu vereinbaren. 

9. Auslandsexpansion

Die Erschließung neuer Märkte, vor allen Dingen im Ausland, ist für Unternehmen in aller Regel mit enormem Aufwand verbunden. Auch in einer zunehmend globalisierten Welt stehen Unternehmen vor strategischen, organisatorischen und logistischen Herausforderungen. Herausforderungen, die Du dafür nutzen kannst, diese Unternehmen mit Deinen Angeboten zu unterstützen! 

 

Geeignete Produkte und Dienstleistungen können expandierenden Unternehmen das Leben deutlich erleichtern. Als Anbieter solcher Hilfsmittel und Dienste ist die Information über Expansionspläne deshalb ein wichtiger Sales Trigger, der Dir frühzeitig Gelegenheit bietet, den Kontakt zum Zielkunden herzustellen und Unterstützung für beide Seiten gewinnbringend anzubieten. 

10. Großaufträge / Großkunden

Abhängig von der Art des Angebots leben Unternehmen vom Absatz ihrer Waren und Dienstleistungen an einen möglichst großen Kundenkreis oder aber von großen Auftragsvolumina bei einer kleineren Zahl aktiver Kunden. Stell Dir vor, Du weißt dank eines Sales Trigger genau Bescheid, wenn ein Unternehmen einen Großkunden akquiriert?

 

Ein Großauftrag bzw. das Gewinnen eines Großkunden ist deshalb für die meisten Unternehmen die Belohnung für intensive Anstrengungen. Gleichzeitig führt ein Vertragsschluss mit einem Großabnehmer meist zu einem sprunghaft ansteigenden Bedarf an Produkten und Dienstleistungen, der schnellstmöglich gedeckt werden muss, um vertraglichen Verpflichtungen gerecht werden zu können. Schon wenn sich ein solcher Großauftrag beim Zielkunden ankündigt, bist Du im B2B-Vertrieb deshalb gefragt, den Kontakt herzustellen und Unterstützung anzubieten. 

11. Gewinnsteigerung / Insolvenzen

Bestimmt wünschst Dir auch Du einen Kunden, der über ausreichende finanzielle Mittel verfügt und entsprechend unbekümmert eine Kaufentscheidung fällen kann. Gewinne steigern in den meisten Fällen die grundlegende Investitionsbereitschaft, auch weil es für Unternehmen oft fiskalisch sinnvoller ist, Gewinne frühzeitig zu reinvestieren. Genau dann, wenn es einer Firma finanziell gut geht, ist der optimale Zeitpunkt für Dich, in die Ansprache überzugehen!

 

Eine Gewinnsteigerung ist als Sales Trigger deshalb besonders attraktiv, da sie die Einstiegsschwelle in Verkaufsverhandlungen für Dich deutlich absenkt und Dein potenzieller Kunde vermutlich wesentlich kaufbereiter ist.


Auf der Gegenseite kannst Du auch eine Insolvenzbekanntmachung zu Deinem Vorteil nutzen! Zum Beispiel dann, wenn Du Personal abwerben willst oder ein Gebäude günstig kaufen möchtest. Hier lohnt es sich Sales Trigger zu Insolvenzen abzurufen!

12. Gutes Quartal / Schlechtes Quartal

Beide Sales Trigger können enormes Potenzial darstellen, Produkte vorzustellen und Geschäfte abzuschließen. Ein Unternehmen schließt sein Quartal hervorragend ab? Wahrscheinlich ist dadurch mehr Budget übrig, was wiederum in neue Dienstleistungen oder Tools investiert werden kann – oder der Erfolg eines Unternehmens lässt sich noch weiter steigern.  

 

Eine Firma verliert viel Geld oder hat andere wirtschaftliche Probleme, vielleicht sogar einen Skandal, sodass es das Quartal eher schlecht abschließen muss? Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt: Gezielte Unterstützung Deinerseits kann dem potenziellen Kunden dabei helfen, wieder auf die Beine zu kommen. Jedoch ist gerade hier der richtige Gesprächseinstieg zum richtigen Zeitpunkt wichtig.

13. Auszeichnungen

Wenn eine Firma in ihrem Fachgebiet belohnt wird oder eine Auszeichnung für eines ihrer Produkte erhält, bietet sich eine Kontaktanfrage ebenso an. Sowohl potenzielle Neukunden als auch Bestandskunden freuen sich bestimmt über Deine Gratulation oder eine kleine Aufmerksamkeit in irgendeiner Form.  

 

In jedem Fall sind Glückwünsche vermutlich einer der positivsten Gesprächseinstiege, gerade in der B2B-Kaltakquise – Du solltest sie daher nicht ungenutzt lassen! Hier ist Schnelligkeit gefragt – wenn Du noch vor der Konkurrenz gratulierst, stichst Du aus der breiten Masse heraus. 

14. Wettbewerb

Apropos Konkurrenz: Marktbeobachtung ist das A und O. Informationen über Wettbewerber oder Einblicke in den eigenen Markt bedeuten enormes Wissen! 

 

Oft kannst Du über Social Media oder Gespräche herausfinden, ob ein potenzieller Kunde mit seinem aktuellen Anbieter unzufrieden ist. Das sind häufig konkrete Anhaltspunkte, den Austausch zu suchen und sich als Problemlöser zu positionieren. Mit Sales Intelligence Tools wie Echobot, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten, kannst Du auch gezielt nach Konkurrenzprodukten auf den Websiten Deiner Wettbewerber suchen – und Firmen, die Deine Mitbewerber einsetzen, stattdessen von Dir überzeugen!

So erkennst Du Sales Trigger frühzeitig!

Warum und wie Dir Sales Trigger zum Erfolg im B2B-Vertrieb verhelfen, kannst Du an den genannten Beispielen sicherlich leicht nachzuvollziehen. Damit bleibt jedoch die Frage, woher Du im B2B-Vertrieb die erforderlichen Informationen überhaupt erhältst. 

 

Grundsätzlich sind alle genannten Unternehmensereignisse keine Geheimnisse, die nur als interne Informationen vorliegen und entsprechend schwer für Außenstehende zu erlangen sind. Vielmehr haben Unternehmen in den meisten Fällen – vorrangig natürlich dann, wenn Sales Trigger-Events eine unternehmerisch positive Entwicklung sind – ein ureigenes Interesse, sie nach außen zu kommunizieren, da sie in den meisten Fällen zu einer positiven Imagebildung beitragen.

Infos zu Trigger Events

Entsprechend findest Du Informationen zu Sales Trigger in Meldungen aus den betroffenen Unternehmen, auf deren eigenen Corporate Websites, in unabhängiger Berichterstattung sowie in den sozialen Medien. 

 

Legale Informationen, begonnen mit der Bekanntmachung einer Neugründung, über Fusionen bis hin zu Adressänderungen und Bilanzen, finden sich zudem in vielen Fällen in öffentlich zugänglichen Firmenverzeichnissen und Registern, denen entsprechende Veränderungen verpflichtend anzuzeigen sind. 

  

Die eigentliche Herausforderung, für Dich im B2B-Vertrieb, besteht jedoch darin, aus der Flut der täglich vor allen Dingen online zugänglichen Daten, zeitnah jene Informationen herauszufiltern, die auf einen solchen Sales Trigger hinweisen. Wie soll das neben Deiner eigentlichen Aufgabe – Verkaufen – denn gehen?! 

 

Einzelne Zielkunden in dieser Form zu „überwachen“, kannst Du eventuell noch übernehmen, einen umfangreichen Datenbestand aus Leads und Bestandskunden dauerhaft im Auge zu behalten ist hingegen kaum möglich.  

Die Lösung? Mit Sales Intelligence Sales Trigger im Auge behalten

Die Herausforderung für Vertriebsmitarbeiter besteht darin, Sales Trigger zu erkennen, ohne viel Zeit zu verschwenden

 

Eine manuelle Recherche ist sehr zeitaufwendig – das solltest Du auf jeden Fall vermieden. Wer will schon ewig nach bestimmten Informationen suchen, wenn man stattdessen Discovery Calls machen und direkt mit seinen Kunden interagieren kann?  

 

Aber was ist die Alternative? Dein Vertriebsteam und Du, ihr könnt zum Beispiel auf Sales Intelligence setzen. Sales Intelligence Tools helfen Dir dabei, Zeit und Geld zu sparen, indem sie hochwertige Leads und Informationen liefern. Klingt zu gut, um wahr zu sein? 


Weitere Optionen, um Sales Trigger möglichst frühzeitig zu erkennen, sind unter anderem:  

  • LinkedIn & Google: Potenziellen Kunden aus der jeweiligen Zielgruppe, Bestandskunden oder einzelnen Personen auf Social Media zu folgen, zeigt oft Verkaufspotenziale auf und fördert den Austausch. Präsenz lohnt sich also
  • Newsletter & Berichte: Sich für den Newsletter eines potenziellen Kunden einzutragen, bedeutet, automatisch up-to-date zu bleiben. Jahresberichte wiederum eignen sich, um über die genaue wirtschaftliche Situation einer Firma informiert zu sein. 

Fazit: Sales Trigger lohnen sich!

Sales Trigger oder Business-Signale können Deinen Erfolg im B2B-Vertrieb erkennbar steigern. Den Zielkunden zum richtigen Zeitpunkt, mit dem passenden Aufhänger und einem sinnvollen Angebot anzusprechen, reduziert Streuverluste im Gegensatz zu klassischen Methoden deutlich. 

 

Dennoch ist es wichtig, die Zeitkomponente stets im Blick zu behalten. Zeit ist Geld!  Wenn Deine Recherche im Gegensatz zur Interaktion mit Deinen Kunden mehr Zeit einnimmt, sollte man sich Gedanken machen. E-Mail-Alerts, Sales Intelligence-Tools oder ein simples „Follow” bei Social Media können hier wahre Wunder in Bezug auf Vertriebsgespräche und Umsatz wirken.

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