Projektbeschreibung

Handelsregister-Schnittstelle:
So können Sie Firmendaten per API beziehen

Um aktuelle Firmendaten zu Kunden, Lieferanten und anderen Geschäftspartnern zu erhalten, wünschen sich viele eine offizielle Handelsregister-Schnittstelle. Leider bieten die verantwortlichen Stellen (das Justizportal von Bund/Ländern oder der Bundesanzeiger Verlag) selbst keine offizielle Firmen-API an. Daher gestaltet sich die Recherche nach Daten häufig sehr zeitaufwendig. Schnell verläuft man sich in zahlreichen inoffiziellen Online-Portalen und Registern. In diesem Fachartikel möchten wir Ihnen einen Überblick verschaffen, welche Daten und Informationen wo offiziell veröffentlicht werden und auch wie Sie über die Echobot API zentral darauf zugreifen können.

Erfreulicherweise ist im HGB festgeschrieben, dass Unternehmen gewisse Daten regelmäßig der Öffentlichkeit zugänglich machen müssen. Dadurch steht für Sie außer Frage, dass diese auch aktuell, korrekt und verfügbar sind. Übrigens unterliegen alle so veröffentlichten Daten auch nicht den strengen Anforderungen der DSGVO, da es eine offizielle Publizitätspflicht gibt. Wir haben für Sie zusammengefasst in welchem Register welche Unternehmen welche Daten in welchem Umfang publizieren müssen oder können:

Aller Anfang geht über das Gewerberegister

Die ersten Anlaufstelle zur Gründung des Unternehmens sind das Gewerbeamt, das Finanzamt und die Kammern.
Sobald die Absicht besteht dauerhaft einen Gewinn zu erzielen, muss ein Gewerbe beim zuständigen Gewerbeamt angemeldet werden (§ 14 GewO). Gleiche Pflicht gilt für die Um- und Abmeldung. Das betrifft alle Tätigkeiten. Ausgenommen sind nur die freien Berufen, wie z.B. Ärzte, Rechtsanwälte oder Steuerberater, aber auch Land-, Forstwirtschaft und Fischerei. Wenn Sie Ihr eigenes Vermögen gewinnbringend anlegen, müssen Sie hierfür selbstverständlich auch keinen Gewerbeschein beantragen. Das Gewerberegister, in das der Gründer und sein Unternehmen dann eingetragen werden, ist nicht öffentlich einsehbar. Auskunft erhalten Sie nur bei berechtigtem Interesse auf Antrag. Eine Ausnahme ist das Gewerbeamt Berlin, das ein Online-Register über die angemeldeten Firmen aus dessen Bezirk anbietet, in welchem Sie ein Minimum an Daten finden (Firma, Anschrift und die Tätigkeit).
Das Gewerbeamt trägt das neue Unternehmen nach Eintragung weiter an das Finanzamt und die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer.

IHK/HWK – Mitgliedschaft bei den Interessensvertretern

Alle Unternehmen, abgesehen von Freiberuflern, Handwerkern und Landwirten, müssen Mitglied in der für sie zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) sein (Finden Sie Ihre IHK). Handwerker sind entsprechend bei der Handwerkskammer (HWK) angemeldet. Die Kammern fördern u.a. die Aus- und Weiterbildung. In der IHK Firmendatenbank erhalten Sie Auskunft über die eingetragenen Firmen. Möchten Sie gleich mehrere Firmen exportieren – das geht nur auf Antrag und ist mit Kosten verbunden.

Ebenso sammelt die Handwerkskammer in der Handwerksrolle alle Betriebsinhaber zulassungspflichtiger Handwerke. Analog zur IHK Firmendatenbank steht deshalb die Handwerkersuche zur Verfügung. Dieses Verzeichnis ist aber eher eine Art Dienstleisterverzeichnis und dient daher nicht dazu, umfangreiche Firmendaten zu generieren.

Hinweis: Die Kammern verlassen sich bei der Veröffentlichung der Daten auf die Meldung ihrer Mitglieder. Oft kommt es aber vor, dass Unternehmen zum Beispiel umziehen und der zuständigen Kammer nicht gleich mitteilen. Deshalb kann es vorkommen, dass Sie über deren Datenbanken veraltete oder sogar falsche Informationen beziehen.

Eintragung in das Handelsregister

Firmen API Handelsregister

Zur Eintragung ins Handelsregister ist jeder verpflichtet, der von Gesetz als Kaufmann eingestuft wird. Das betrifft Kapital- und Personengesellschaften (die GbR ausgenommen: wird durch Eintragung umfirmiert). Beim Einzelunternehmen muss unterschieden werden, ob nach §1 HGB ein Handelsgewerbe betrieben wird, d.h. der Geschäftsbetrieb eine kaufmännische Einrichtung erfordert und somit ein “Istkaufmann” vorliegt. Dann besteht Eintragungspflicht. Handelt es sich aber um ein Kleingewerbe, ist für den sogenannten “Kannkaufmann” die Eintragung freiwillig. Durch diese freiwillige Eintragung ins Handelsregister kann auch der Kleingewerbetreibende Kaufmannseigenschaften erlangen.

 

Welche Unternehmen sind im Handelsregister nicht verfügbar?

Nicht offiziell im Handelsregister gelistet sind nicht eingetragene Einzelunternehmer, Personengesellschaften (GbRs), Selbstständige und Freiberufler und Partnerschaftsgesellschaften. Das sind zum Beispiel häufig Handwerker, Rechtsanwaltsgesellschaften, Sonnenstudios oder auch kleine Onlineshops oder Händler. Daten zu diesen Unternehmen finden Sie in der Regel nur über deren eigene Webseite, über Google Maps oder aber über die Portale der Industrie- und Handelskammern.

 

Wissenswertes über Handelsregistermeldungen

Bedenken Sie, dass das Handelsregister nur eine Sammlung von Meldungen seit der Gründung des Unternehmens enthält. Es wird kein vollständiges Firmenprofil dargestellt, wie dieser Musterauszug aus dem Handelsregister zeigt.

Handelsregister Auszug Muster

Das heißt, Sie finden im Handelsregister zwar Meldungen, wie Eintragungen oder Firmenumzüge, können diese aber nicht automatisiert weiterverwenden. Denn dazu müssten die Informationen in strukturierter Form vorliegen, anstatt als reiner Text-Block, der zuerst zerlegt werden muss. Das heißt, eine Art Handelsregister-API einfach selbst zu programmieren, daraus wird leider nichts.

Das gilt im Übrigen für Stammdaten, wie auch für Änderungsmeldungen. Wenn ein Rechtsverhältnis aus dem Handelsregister gelöscht wird, dann wird der entsprechende Eintrag rot unterstrichen. Am Beispiel oben erkennen Sie das deutlich am Wechsel der Geschäftsführer. Das dient dazu, dass die Änderung auch im Nachhinein noch nachvollziehbar ist (was beim Entfernen nicht mehr möglich wäre).

Die Handelsregisternummer – Achtung: nicht eindeutig!

Bei der Eintragung im zuständigen Handelsregister erhält jedes Unternehmen seine Handelsregisternummer. Sie dient zur Identifizierung und muss auf jeglichem offiziellen Papier sowie im Impressum der Webseite angeben sein. Sie erkennen anhand dieser Nummer auch, in welcher Abteilung die Firma eingetragen ist: Beginnt sie mit den Buchstaben HRA, dann weist sie auf ein Einzelunternehmen oder eine Personengesellschaften hin, die in Abteilung A eingetragen ist. Die Buchstaben HRB dagegen verweisen auf Abteilung B, in der Sie Kapitalgesellschaften finden.

Vorsicht, denn die HR-Nummer wird nicht einmalig vergeben, oftmals gilt eine Nummer sogar für mehrere Unternehmen aus jeweils unterschiedlichen Bezirken.

Bsp.: Unter “HRB 711540” finden Sie neben Echobot auch noch ein eine Firma namens SF Suntech Deutschland GmbH aus Freiburg.

Anders ist das in der Schweiz, dort ersetzt seit 2011 die eindeutige Unternehmens-Identifikationsnummer (UID) alle bisherigen Identifikationsnummern, wie zum Beispiel auch Handelsregister- und die Mehrwertsteuernummer.

Finanzcheck: Insolvenzen

Wohin wenden Sie sich, wenn Sie sich über die Finanzen eines Unternehmens informieren möchten? Hier ist der Bundesanzeiger die bessere Anlaufstelle. Dazu gleich mehr. Im “Worst Case”, dem Falle einer Insolvenz, veröffentlichen die Insolvenzgerichte im gemeinsamen Justizportal des Bundes und der Länder alle Bekanntmachungen zu Insolvenzverfahren (§9 InsO). Diese Meldungen müssen öffentlich sein, um Gläubigern die Chance zu geben, ihre Forderungen zu stellen.

Auf Insolvenzbekanntmachungen.de finden Sie über eine einfache Stichwortsuche jedoch nur Verfahren, die bis zu zwei Wochen vorher angemeldet wurden. Verfahren, deren Anmeldung länger zurückliegt, finden Sie nur über eine erweiterte – und damit erschwerte – Suchanfrage.

Finanzcheck: Bundesanzeiger – Offenlegung gemäß Publizitätsgesetz

Firmen API Bundesanzeiger

Die Offenlegungspflicht besagt, dass Kapitalgesellschaften und Großunternehmen zur Veröffentlichung ihres Jahresabschlusses verpflichtet sind. Das betrifft im Einzelnen:

  • Kapitalgesellschaften und Konzerne
  • Personenhandelsgesellschaften ohne natürliche Person als haftenden Gesellschafter
  • Finanzdienstleistungsinstitute und Versicherungsunternehmen
  • Sonstige Unternehmen, auf die zwei der drei Merkmale zutreffen:
    • Bilanzsumme > 65 Mio. €
    • Umsatzerlöse > 130 Mio. €
    • Arbeitnehmer > 5.000

Die Veröffentlichung muss spätestens ein Jahr nach Abschluss des Geschäftsjahres im Bundesanzeiger erfolgen. Die Intention hinter diesem Gesetz ist, dass sich Stakeholder und die Öffentlichkeit ausreichend über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens informieren können. Ein gutes Beispiel für diese Notwendigkeit sind AGs, deren Aktien an der Börse notiert sind. Die Aktionäre müssen sich schließlich regelmäßig ein Bild über die aktuelle Lage machen können.

Nach Schätzung der Bundesregierung sind in Deutschland 1,3 Millionen Unternehmen zur Offenlegung verpflichtet (Stand Mai 2018).

Formate und Umfang der Jahresabschlüsse

Jedes Unternehmen in Deutschland ist verpflichtet einen Jahresabschluss zu erstellen, der das betriebliche Geschehen in Zahlen dokumentiert. Dieser setzt sich aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) zusammen. Bei Kapitalgesellschaften wird er um den Anhang und Lagebericht ergänzt. Konzerne müssen nach  § 290 Abs. 1 HGB einen Konzernabschluss erstellen. Während sich der Einzelabschluss nur auf ein Unternehmen bezieht, werden beim Konzernabschluss alle darin befindlichen Unternehmen als wirtschaftliche Einheit konsolidiert und daraus ein gemeinsamer Jahresabschluss gebildet.

Kapitalmarktorientierte Mutterunternehmen von Konzernen müssen nach IFRS bilanzieren. Alle anderen Unternehmen können wählen, ob sie ihren Abschluss nach HGB oder IFRS erstellen. Die Unterschiede: Wärend IFRS zur “Fair Presentation” dient, das heißt die tatsächlichen Marktwerte angibt, verfolgt die Bilanzierung nach HGB das “Vorsichtsprinzip”, indem insbesondere Risiken und Verluste berücksichtigt werden sollen. Daher kann ein nach HGB bewerteter Abschluss das Unternehmen schlechter aussehen lassen, als die Zahlen in Wirklichkeit sind. (► Die genauen Unterschiede)

Umgekehrt gelten für kleinere Firmen Erleichterungen: Je nach Größe kann der Jahresabschluss bis auf eine verkürzte Bilanz verkleinert sein. Sie finden deshalb auch nicht bei jedem Unternehmen einen Lagebericht vor. Kleinstkapitalgesellschaften(s.u.) müssen den Jahresabschluss, als vereinfachte Bilanz ohne Anhang, nicht zwingend veröffentlichen, sondern können ihn lediglich beim Bundesanzeiger hinterlegen. Dieser ist dann kostenpflichtig über das Unternehmensregister abrufbar. Um zu prüfen, ob Sie Ihren Jahresabschluss veröffentlichen müssen oder hinterlegen können, bietet der Bundesanzeiger einen Bilanz-Navigator an.

Für Freiberufler und Einzelunternehmer (zwischen 17.500€ Umsatz und 500.000 € Umsatz und 50.000 € Gewinn) genügt eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung, die nicht veröffentlichungspflichtig ist.

ACHTUNG! Denn die Bilanzierungspflicht und die Offenlegungspflicht unterscheiden sich. Nicht jeder Teil des Jahresabschlusses muss auch zwingend veröffentlicht werden. Deshalb finden Sie in der nachfolgenden Tabelle, die Publizitätspflichten aufgeteilt nach Unternehmensformen, als Orientierung von welchen Unternehmen Ihnen welche Informationen zur Verfügung stehen.

OFFENLEGUNG Bilanz GuV Anhang Lagebericht
Kapitalmarktorientierte
Unternehmen,
Kreditinstitute,
Versicherungsunternehmen
x x x x
Große Kapitalgesellschaften

(2 der Merkmale überschritten:

  • 20 Mio. € Bilanzsumme
  • 40 Mio. € Umsatzerlöse
  • 250 Arbeitnehmer)*
x x x x
Mittelgroße Kapitalgesellschaften

(2 der Merkmale überschritten:

  • 6 Mio. € Bilanzsumme
  • 12 Mio. € Umsatzerlöse
  • 50 Arbeitnehmer)*
x x x x
Kleine Kapitalgesellschaften
(2 der Merkmale überschritten:

  • 350.000 € Bilanzsumme
  • 700.000 € Umsatzerlöse
  • 10 Arbeitnehmer)*
x x
Kleinstkapitalgesellschaft verkürzt –
hinterlegen
Personengesellschaften
& Einzelkaufleute
(2 der Merkmale überschritten:

  • 65 Mio. Bilanzsumme
  • 130 Mio. Umsatzerlöse
  • 5.000 Mitarbeiter)*
x

*Werte Stand Juni 2018

Sonstige Register

Darüber hinaus gibt es noch weitere Register, die bestimmten Berufsgruppen zuzuordnen sind, wie z.B. das Berufsregister der Steuerberater, Steuerbevollmächtigten und Steuerberatungsgesellschaften oder das bundesweite amtliche Rechtsanwaltsverzeichnis ebenso wie das Genossenschaftsregister oder das Partnerschaftsregister, das Zusammenschlüsse von Freiberuflern beinhaltet (z.B. Rechtsanwaltliche Partnergesellschaft). (► zur Übersicht)

Ein Sammelregister: Das Unternehmensregister (§8 HGB)

Das Unternehmensregister bündelt automatisch Informationen und Bekanntmachungen aus Handelsregister, Bundesanzeiger und anderen Registern (wie z.B. Genossenschaftsregister). Hinzu kommen die veröffentlichten Jahresabschlüsse und Insolvenzbekanntmachungen.

Dazu hat das das EHUG (Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister) beigetragen, das seit 2007 in Kraft ist. Die elektronische und zentrale Verfügbarkeit der Daten soll die Transparenz erhöhen und ermöglicht es, sich zeitgemäß über die Deutsche Wirtschaft zu informieren. Sicher ist das aus Sicht des veröffentlichenden Unternehmens komfortabel, da Sie Ihre Daten nur noch elektronisch bei den jeweiligen Registern und dem Bundesanzeiger Verlag einreichen und diese von dort dann automatisch an das Unternehmensregister übermittelt werden.

Alle Register im Überblick

Wer ist eintragungspflichtig?
Register Eintragungspflichtig Nicht eintragungspflichtig
Gewerberegister
  • Kleingewerbe
  • Einzelkaufleute
  • Personengesellschaften
  • Kapitalgesellschaften
  • freie Berufe
  • Land-, Forstwirtschaft u. Fischerei
IHK
  • Kleingewerbe
  • Einzelkaufleute
  • Personengesellschaften
  • Kapitalgesellschaften
  • gemischt-gewerbliche Unternehmen, die auch in HWK eingetragen sind
  • freie Berufe
  • Handwerker
  • Land-, Forstwirtschaft u. Fischerei
HWK
  • Handwerker unabhängig von der Rechtsform
  • freie Berufe
Handelsregister
  • Einzelkaufleute
  • Personengesellschaften (außer GbR)
  • Kapitalgesellschaften
  • Kleingewerbe/ Einzelunternehmen (freiwillige Eintragung)
  • GbR (freiwillige Eintragung)
  • freie Berufe
Insolvenzbekanntmachungen.de
  •  alle Unternehmen & Privatpersonen
 –
Bundesanzeiger
  • Personengesellschaften ohne natürliche Person als haftenden Gesellschafter
  • Kapitalgesellschaften
  • Finanzdienstleistungsinstitute und Versicherungsunternehmen
  • Sonstige Unternehmen, auf die zwei der drei Merkmale zutreffen:
    • Bilanzsumme > 65 Mio €
    • Umsatzerlöse > 130 Mio €
    • Beschäftigtenzahl > 5.000 AN
  • Kleingewerbe
  • freie Berufe
  • Einzelkaufleute, auf die NICHT zwei der drei Merkmale zutreffen:
    • Bilanzsumme > 65 Mio €
    • Umsatzerlöse > 130 Mio €
    • Beschäftigtenzahl > 5.000 AN
Unternehmensregister
  • Einzelkaufleute
  • Personengesellschaften
  • Kapitalgesellschaften
  • Finanzdienstleistungsinstitute und Versicherungsunternehmen
  • Kleingewerbe
  • freie Berufe
Welche Informationen sind verfügbar?
Register Verfügbare Informationen Nicht verfügbare Informationen
Gewerberegister
  • Firma & Rechtsform
  • An- Um-, Abmeldung Gewerbe/ Niederlassung
  • Gewerbetreibender
  • Anschrift
  • Gegenstand des Unternehmens

KEIN öffentliches Register, Auskunft nur auf Anfrage

  • KEIN öffentliches Register, Auskunft nur auf Anfrage
IHK
  • Firma & Rechtsform
  • Anschrift
  • Branche
  • Branchenschlüssel/WZ-Codes
  • Betriebsgröße
  • Kontaktdaten (Tel/Fax/Mail/Webseite)
  • Ansprechpartner
  • Handelsregisternummer
  • Niederlassungen
  • Jahresabschluss
  • Insolvenzverfahren
  • Gesellschaftsbekanntmachungen
  • Branchenschlüssel/WZ-Codes
  • Umsatzsteuer-ID
HWK
  • Firma & Rechtsform
  • Anschrift
  • Branche
  • Ansprechpartner
  • Kontaktdaten (Tel/Fax/Mail/Webseite)
  • Betriebsgröße
  • Handelsregisternummer
  • Niederlassungen
  • Jahresabschluss
  • Insolvenzverfahren
  • Gesellschaftsbekanntmachungen
  • Branchenschlüssel/WZ-Codes
  • Umsatzsteuer-ID
Handelsregister
  • Firma & Rechtsform
  • Anschrift
  • Niederlassungen
  • Gegenstand des Unternehmens
  • Grund-/Stammkapital
  • Geschäftsführer, Gesellschafter, Inhaber und Prokura
  • Gründungsdatum
  • Änderungen
  • Löschung
  • Insolvenzverfahren
  • Handelsregisternummer
  • Kontaktdaten (Tel/Fax/Mail/Webseite)
  • Betriebsgröße
  • Ansprechpartner
  • Jahresabschluss
  • Gesellschaftsbekanntmachungen
  • Branchenschlüssel/WZ-Codes
  • Umsatzsteuer-ID
Insolvenzbekanntmachungen.de
  • Firma & Rechtsform
  • Anschrift
  • Handelsregisternummer
  • alle Bekanntmachungen aus Insolvenzverfahren
  • Kontaktdaten (Tel/Fax/Mail/Webseite)
  • Betriebsgröße
  • Niederlassungen
  • Ansprechpartner
  • Jahresabschluss
  • Branchenschlüssel/WZ-Codes
  • Umsatzsteuer-ID
Bundesanzeiger
  • Firma & Rechtsform
  • Jahresabschluss
  • Gesellschaftsbekanntmachung
  • Handelsregisternummer

Je nach Größe des jw. Unternehmens

  • Kontaktdaten (Tel/Fax/Mail/Webseite)
  • Branchenschlüssel/WZ-Codes
  • Ansprechpartner
  • Umsatzsteuer-ID

Je nach Größe des jw. Unternehmens

Unternehmensregister
  • Firma & Rechtsform
  • Anschrift
  • Niederlassungen
  • Gegenstand des Unternehmens
  • Grund-/Stammkapital
  • Geschäftsführer, Gesellschafter, Inhaber und Prokura
  • Gründungsdatum
  • Änderungen
  • Löschung
  • Insolvenzverfahren
  • Handelsregisternummer
  • Jahresabschluss
  • Gesellschaftsbekanntmachung
  • Kontaktdaten (Tel/Fax/Mail/Webseite)
  • Branchenschlüssel/WZ-Codes
  • Ansprechpartner
  • Umsatzsteuer-ID

Daten aus dem Unternehmensregister, Bundesanzeiger oder Handelsregister extrahieren?

Aus Sicht des Informationssuchenden ergibt sich ein ganz andere Blickwinkel. Hier wird deutlich, dass Digitalisierung weitaus mehr bedeutet, als die vorhandenen Kartei- oder Buch-Register in digitale Register zu übertragen.

Zwar liegen mittlerweile alle Informationen gesammelt in einem Register vor und jeder hat theoretisch Zugriff darauf aber bis die Daten tatsächlich digital und modern nutzbar sind – davon sind sie leider noch weit entfernt. Denn wer im Geschäftsalltag versucht, die notwendigen Informationen zu sammeln, der weiß, dass er einiges an Zeit einplanen sollte. Jeder Bericht muss einzeln aufgerufen werden. Um verschiedene Firmen oder Auszüge zu vergleichen, müssen Sie mehrere Abfragen nacheinander durchführen. Das bedeutet auch sich über manuelle Recherche durch Suchmasken, Captchas und über Paywalls zu kämpfen.

Bundesanzeiger ohne Schnittstelle
Handelsregister ohne Schnittstelle

Beim Handelsregister wartet eine weitere Hürde, da die Daten – wie oben beschrieben – nur im Textformat vorliegen und daher für Maschinen nicht einfach auslesbar sind.

Captchas und IP-Sperren als Stolpersteine

Eine Studie des Bundesanzeigers kam zu dem Ergebnis, dass pro Tag in Bundesanzeiger und Unternehmensregister über 116.000 Jahresabschlüsse abgerufen werden. Denken Sie lieber gar nicht erst daran, wie viel Zeit das kostet, wenn jeder über Suchmasken und Captchas einzeln aufgerufen werden muss. Oftmals sind die abgefragten Seiten so gesichert, dass Sie nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung stehen und es nicht möglich ist, sie als Bookmark abzuspeichern, geschweige denn zu synchronisieren. Eine Firmen-API oder sonstige Anbindungsmöglichkeiten suchen Sie vergeblich. Es gibt keine direkte Möglichkeit, die Publikationen im CSV-, XML- oder JSON-Format abzurufen und weiterzuverarbeiten. Auch maschinell lassen sich die Informationen nur mit Unterstützung eines sogenannten Text-Parsers nutzen, welcher die einzelnen Textbausteine in ein verwertbares Format umwandelt.

Für Sie stellt sich nur die Frage, wie diese Informationen also möglichst zeitsparend und unkompliziert beziehen und nutzen können. Wer das entsprechende IT-Know-how hat, könnte auf die Idee kommen, sich eine Art eigene “Register-API” zu entwickeln, d.h. selbst an die Informationen anzuprogrammieren. Eine API (Application Programming Interface) ist eine Schnittstelle, die es Entwicklern erlaubt, an ein System anzuknüpfen und so z.B. zwei unabhängige Softwaresysteme zu verbinden. Diese Programmierschnittstellen sind für viele Unternehmen hilfreiche Unterstützer bei der Digitalisierung.

Eigene Anbindung der API als Handelsregister-SchnittstelleDas ist aber durch die genannten Hürden ein sehr aufwändiger Prozess. Dieser könnte in etwa so aussehen:

  • Finden Sie eine Firmenliste aller Firmen via Crawling und rufen sie ab.
  • Umgehen Sie die genannten Hindernisse (Captchas & Sperren), um an die Detailinformationen der Register zu gelangen.
  • Extrahieren Sie die Texte der Meldungen.
  • Zerlegen und parsen Sie die Texte, um ein maschinenlesbares Format zu erstellen.
  • Stellen Sie zentral einen konsistenten Datenstatus aus verschiedenen Portalen und Änderungsmeldungen her.
  • Ordnen Sie die gewonnenen Daten den Firmen zu.

Als zeit- und nervensparendere Alternative bleibt die Daten über andere Anbieter zu beziehen.

Fazit: Firmen-API – nicht zu schnell aufgeben

Eine Firmen-API oder Handelsregister-API selbst zu programmieren ist zu aufwendig. Deshalb müssen Sie aber nicht rekapitulieren: Durch unsere Zusammenarbeit mit NorthData bereiten wir diese für Sie wertvollen Wirtschaftsinformationen auf und wandeln sie in nutzbare Formate um. Das heißt, über Echobot haben Sie eine einfache Möglichkeit, diesen Aufwand zu umgehen. Mit der Echobot API stellen wir Ihnen eine Anbindungsmöglichkeit bereit, mit der Sie die benötigten Finanzkennzahlen oder Bekanntmachungen ohne Mühe direkt in Ihre Prozesse integrieren. Hinzu kommen viele weitere Informationen, die in der Echobot Firmendatenbank bereit stehen.

Echobot Firmendaten über Schnittstelle
Echobot Finanzdaten über Schnittstelle

Beispielhafte Firmenstamm- und Finanzdaten: Diese Informationen stehen Ihnen u.a. über die Firmen-API zur Verfügung

Bedenken Sie auch, dass es mit einer Anknüpfung an Handelsregister & Co. nicht getan ist. Denn es gibt auch solche Arten von Änderungen, die Sie in keinem Register finden, z.B. Auszeichnungen, Neueinstellungen oder Stellenstreichungen. Wollen Sie das bei Ihren Geschäftspartnern nicht verpassen aber auch erkennen, wenn z.B. eine Insolvenzen droht? Anstatt täglich die betreffenden Regionalzeitungen zu lesen, Stellenanzeigen und Firmenwebseiten zu durchforsten, überlassen Sie das besser Echobot. Unser Crawler durchforstet hierfür verschiedene Quellen, wozu u.a. auch Nachrichtenportale und Firmenwebseiten zählen, Sie erhalten dadurch z.B.:

  • Mitarbeiterdaten (aus Webseite und Social-Media)
  • News, Presseartikel und Signale
  • Technologien
  • Keywords der verwendeten Themen auf der Webseite

Hier verstecken sich oft auch sukzessive Meldungen und Hinweise auf eine Entwicklung. Die Informationen werden automatisch intelligent verknüpft. Deshalb finden Sie neben Firmenstamm- und Finanzdaten auch, was Ihnen kein Register bietet: Geschäftsrelevante Ereignisse, die Ihnen Verkaufsschancen und Risiken anzeigen.

Echobot API als “Catch-all”-Lösung

Es ist nicht notwendig, eine Handelsregister API zu suchen oder an den Bundesanzeiger anzuknüpfen, nebenbei noch alle relevanten Medien im Blick zu behalten, denn Echobot nimmt Ihnen das ab.

Anstatt sich für Firmendaten für jede einzelne Abfrage durch Captchas zu kämpfen, verknüpfen Sie diese einfach mit Ihrem CRM- oder ERP-System und synchronisieren die Daten, sodass Sie automatisch den aktuellsten Stand abrufen. Die oben gezeigten Finanzkennzahlen können Sie zum Beispiel automatisiert in Ihre Datenbank oder Ihre Risikoauswertungen einfließen lassen. Die crossmediale Beobachtung erlaubt es Echobot sogar aktuelle Firmenumzüge, Insolvenzen oder Änderungen in der Geschäftsführung zu erkennen und Sie bei Wunsch darüber zu informieren.

Sie benötigen noch Inspiration? Das macht eine Firmen-API möglich:

1. Datenbank ordnen

CRM-Pflege ist aufwendig und für den einzelnen Mitarbeiter vielleicht auch unnötig. Fehler, Dubletten oder unvollständige Datensätze sind fast vorhersehbar. Das führt dazu, dass viele digitalisierte Daten aufgrund der Qualität leider kaum gewinnbringend nutzbar sind. In diesem Fall können Sie mit einer Firmen-API gründlich aufräumen.

2. Eingehende Leads anreichern

Wie oft kommt es vor, dass Sie ein Lead erhalten, das wirklich nur ein Minimum an Informationen enthält, z.B. eine E-Mail-Adresse? Vielleicht fragen Sie aber auch absichtlich wenig Daten vom Interessenten ab, um die Conversion hoch zu halten. Damit Sie nicht auf Informationen verzichten müssen, können Sie sich über eine Firmen-API einfach zusätzliche Merkmale zu Firma und vielleicht sogar dem Ansprechpartner ausliefern lassen.

3. Data as a Service

Ebenso hilft Ihnen diese Firmen-API dabei, dass die Daten auch dauerhaft aktuell bleiben. Knüpfen Sie einfach an aktuelle Daten an und lassen Sie Ihr CRM-System automatisch aktualisieren.

4. Kampagnen planen & verwalten

Finden Sie über die Firmen-API auch passende Ansprechpartner und sorgen Sie dafür, dass Kampagnen-Verteiler auf aktuellem Stand gehalten werden und Ihre Aktionen nicht ins Leere laufen.

5. Geschäftsrelevante Ereignisse erkennen

Heute werden in sämtlichen Bereichen schnelle Reaktionen verlangt. Die Voraussetzung ist natürlich, dass Sie auch Bescheid wissen, wann Sie auf was reagieren sollen. Sogenannte „Trigger Events“, also geschäftsrelevante Ereignisse erkennt Echobot automatisch und stellt Sie Ihnen über die Firmen-API bereit. Wechselt zum Beispiel ein Manager, können Sie vielleicht die Chance ergreifen und ein abgelehntes Angebot erneut platzieren.

Testen Sie doch einfach unverbindlich Ihre Möglichkeiten aus. Gerne beantworten wir Ihre Fragen! Mehr Informationen zur Echobot API, zur technischen Anbindung, den Endpunkten und ein kostenloses Testpaket bekommen Sie unter:

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Telefon: +49 (721) 500 57 501 — E-Mail: service@echobot.de

Foto/Visualisierung Titelbild: Jakub Jirsák / Adobe Stock
Beispiele Paywalls & Captchas: bundesanzeiger.de / unternehmensregister.de